Ich habe mir heute mal ein paar Gedanken zum Problem von Twitter und Synchronisierung gemacht. Ich formuliere jenes Problem kurz noch Mal, damit wir alle wissen, wovon ich rede:
Viele benutzen Twitter nicht nur auf ihrem mobilen Gerät (iPhone, …), sondern auch an einem Computer (Mac/PC), doch der Status der einzelnen Tweets wird nicht zwischen beiden Geräten synchronisiert. Also muss ich auf dem iPhone alle Tweets, Mentions und Direct Messages nochmal überscrollen oder als gelesen markieren, die ich vielleicht schon vor Stunden auf meinem Mac gelesen habe und umgekehrt. Jedes Mal, wenn man das Gerät wechselt der gleiche Ärger. Lese den ganzen Eintrag »
Was ist der Unterschied zwischen dem Internet und dem mobilen Internet das auf Handys und Smartphones zur Verfügung steht?
Wieso wird überhaupt ein Unterschied gemacht? Seitdem es die nötige Hardware gibt und man sich an die mobile Nutzung des Internets gewöhnt hat kommen immer mehr Einschränkungen desselben. Und damit sind nicht technische Hindernisse gemeint sondern künstlich erstellte Hürden, die den Kunden in den Weg gestellt werden. Man könnte auch sagen: “Wie hol’ ich das Geld aus den Taschen der Leute”
Update: Mittlerweile bin ich (Oli/Kami) auch zur iPhone-Gemeinde konvertiert und ich habe im T-Punkt einen Mitarbeiter auf die VoiP- und Instant Messaging Problematik angesprochen. Seine Antowrt dazu (sinngemäß):
Die Einschränkungen in den iPhone Tarifen zielen einzig und allein auf die reduzierung des Datenvolumens durch Bild- und/oder Tonübertragungen ab. Der textbasierte Kurznachrichtenaustausch ist in keinster Weise von dieser Einschränkung betroffen. Ich kann ihnen kurz mal Instant Messaging auf meinem iPhone zeigen!
Ja, der nette Verkäufer hatte ein iPhone und er hatte auf dem iPhone auch Instant Messenger. Auf die Frage hin, ob er damit nicht die AGBs seines Arbeitgebers breche meinte er nur, dass es hierbei auf die jeweilige Auslegung ankommt. Kurz zusammengefasst, zeigte er sich einsichtig und er verstand auch die Problematik, die weiter unten geschildert wird.
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Verdammt nochmal, wie inkompetent und dreist kann man denn nur noch sein und nun sogar schon ältere Leute verarschen gehen???
Zitat (Minute 4:40):
Dann war da der Chaos Computerclub und die Piratenpartei, die plötzlich schrie’n: “Das ist Zensur”. Meine Damen und Herrn, Kinderpornografie im Internet anzuschau’n ist Kindesmissbrauch und ich rufe all denjenigen zu, die in diesem Zusammenhang von ‘Zensur im Internet’ sprechen: das Internet IST kein rechtsfreier Raum! Und das Recht gilt online genauso wie offline. Was wir niemals in einer Zeitung [kontrollieren?!] wollen [unverständliches gestammel im Klatschrausch].
Wenn KiP0 in einer Zeitung verhindert wird, indem man die Zeitung/Verleger entfernt, wieso um Herrgott’s Willen schnallt die Tante dann VERDAMMT nochmal nich endlich selbst, dass man ebenso die entsprechende Webseite vom Server zu entfernen hat!
Und NICHT den Weg dorthin, oder stellen wir im “offline” Leben nun lieber Straßen-Sperren auf, damit wir nicht zum bösen Kiosk durchkommen und lassen die Zeitung aber drin liegen?!
Über den längst fade gewordenen Spruch zum “rechtsfreien Raum” sag ich nun nichtmal mehr was, wer so offen weiterlügt, nach diesen tausend Versuchen so jemandem zu zeigen was für ein Mumpitz DAS ist, dem ist eh nichtmehr zu helfen…
Olis Beitrag: An dieser Stelle sehen wir, dass genau das passiert, was die Kritiker schon vor Monaten angekündigt haben: wer nicht für Zensursula ist, ist offenbar für die freie Verbreitung von Kinderpornographie im Internet. Diese Fehlschluss zeigt, dass Frau von der Leyen ihre Kritiker nicht verstanden hat – nicht verstehen will oder sich noch nicht einmal damit beschäftigt hat. Denn dann wüßte Sie, dass sowohl der CCC als auch die Piratenpartei nicht behauptet haben, dass die Sperrung von Kinderpornographie Zensur ist, sondern dass die Infrastruktur, die zur Errichtung dieser Sperre notwendig ist, auch zur Sperrung von anderen Inhalten benutzt werden kann. Dann haben wir eine Zensur.
Damit zeigt sich einmal mehr, dass die Parteien, die den Piraten und dem CCC “Diskussionsresistenz” vorwerfen, selbst genau das sind: Diskussionsresistent.
An dieser Stelle bleibt dann nur noch eines zu sagen: Klarmachen zum Ändern!
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